Archiv der Kategorie: Service

Rund um (web)Services.

iOS 9 – Wenig Neues bei Find My Friends

Die Weitergabe von Standortdaten ist eine sensibles Thema, das – zu Recht – auf eine weitgehende Ablehnung stößt. Dennoch gibt es Anwendungsfälle, bei denen die Weitergabe an vertraute Personen Sinn machen kann. Ist man gemeinsam in unterwegs, kann es durchaus sinnvoll sein, den Standort der Anderen auf dem Smartphone zu sehen, um besser planen zu können. Besteht ein große Vertrauen, kann auch die permanente Freigabe der Daten – z.B. an den Partner – in Frage kommen.

Mit Find My Friends stellt Apple seit einigen Jahren hierfür einen – wie ich finde – interessanten Dienst zur Verfügung.

Mit iOS 8 erfolgte eine Erweiterung der Möglichkeiten, die jedoch auch zu einer gewissen Fragmentierung führte. Das neue iOS 9 bringt nun eine Integration der unterschiedlichen Funktionen. Weiterlesen

Vom gekürzten Feeds zu Full Text Feeds

Auch wenn ich gerne neue Technik ausprobiere, bin doch an vielen Stellen ziemlich oldschool. So sind für mich auch heute (RSS-)Feeds die effizientes Weise neue Artikel von diversen Webseiten einzusammeln. Der mehrmalige Blick in den Feed-Reader gehört für mich zum Tagesablauf; also wenn ich Zeit habe und mir nicht gerade eine Informationsdiät verschrieben habe. Dort finde ich dann die neues Artikel der diversen Web-Sites an einer Stelle; aber nicht immer so, wie ich es gerne hätte. Weiterlesen

Sommerbedingte Authenfikationsprobleme bei S3 mit QNAP-NAS

Mein QNAP-NAS soll per eingebautem S3-Sync einen Teil der Daten regelmäßig mit Amazon S3 syncen. Das Ganze funktionierte 15 Monate rock solid bis plötzlich seit ein paar Tagen regelmäßig Authentifikatons-Fehler den Sync unmöglich machten.

An diesem Wochenende hatte ich endlich mal Zeit, mich darum zu kümmern. Weiterlesen

Kindle — nach zwei Jahren noch keinen Umgang damit gefunden

Amazons Kindle ist böse. Die Bücher sind im DRM gefangen, können nicht verliehen1, getauscht, verschenkt, verkauft, vererbt2 oder einfach nur auf ein anderes System übertragen werden. Wenn Amazon einen schlechten Tag, kann es einem den Account sperren und dann ist Schluß mit lustig. Geht Amazon irgendwann mal den Bach runter, dann sieht es auch finster aus3. Der Lock-In in dieses DRM-Gefängnis kann dazu führen, dass in naher Zukunft der Zugriff auf einen großen Teil unserer Literatur gefährdet ist4. Die Kindles sind anhänglich und telefonieren nach Hause. Amazon kann so erfahren, wann ich was in welcher Geschwindigkeit lese.

Amazons Kindle ist cool. Ich lese meine Bücher zumeist auf dem klassischen Kindle (keine Tastatur, kein Touch, keine Beleuchtung). Letztlich sitze ich beim Arzt im Wartezimmer und langweile mich. Kurzentschlossen zücke ich das iPhone und lese mit der Kindle-App für iOS genau an der Stelle weiter, an der ich Tage zuvor auf dem Kindle aufgehört hatte. Heute verkündet mir mein Kindle, dass der Akku geladen werden muss. Ich nehme mein Nexus 7, lade die Kindle-App für Android, lade das Buch und finde genau die Seite aufgeschlagen, die ich zuvor gelesen habe. Zugriff auf meine Bücher über Geräte- und Systemgrenzen hinweg. Alles im Sync. Und Alles wiegt nur einen Bruchteil dessen, was ein einzelnes Buch wiegen würde; unabhängig davon, wie viele Bücher ich mit mir rumschleppe. Weiterlesen

Blicke in Nachbars Garten

In den letzten Wochen hat Apple für seinen mit iOS 6 eingeführten neuen Service Maps ziemlich viel Kritik und Häme einstecken müssen. In diesem Getöse ist ziemlich untergegangen, dass die Apple Maps sehr interessante neue Features bieten, die die hochgelobten alten Maps mit den Google-Daten nicht boten. Das ist zum Einen das Puffern von Kartendaten, das es erlaubt, bereits abgerufene Kartenbereiche zu einem späteren Zeitpunkt auch ohne Online-Anbindung wieder anzuzeigen. Spektakulärer ist Flyover, die 3D-Darstellung von Gelände, Gebäuden und Vegetation.    Weiterlesen

Erstaunen, Erschrecken, Erleichterung

Als ich letzte Woche mit dem ICE auf dem Weg nach Würzburg war, wollte ich mir eine landschaftliche Besonderheit notieren, um später in Google Maps zu recherchieren. Ich legte eine neue Notiz in Evernote an. Die App schlug mir den Titel Notiz von ICE 1131 Fulda – Würzburg in Breitenbach am Herzberg vor.    Weiterlesen

Anforderungen an eine Dropbox-Alternative

Dropbox seems to have shifted from an Internet darling to a boogyman in less than six months.
[Jeff, Agile Blog]

2011 ist kein gute Jahr für Dropbox: Sicherheitsschwächen, Kommunikationspannen und dann eine ernste Sicherheitslücken. Ob es nun unglückliche Kommunikation und eine Portion Pech oder Ignoranz und Unfähigkeit sind, spielt letztendlich keine Rolle. Das Bauchgefühl fragt, ob man bei Dropbox gut aufgehoben ist und die Frage nach einer Alternative stellt sich.

Vorab: Aus meiner Sicht gibt es für mich zz. keine Alternative.   Weiterlesen

Sicherheitsproblem bei Dropbox [Update]

Ich bin ein begeisterter und überzeugter Nutzer von Dropbox, weil es mir dieser Dienst erlaubt schmerzfrei Dateien über meine Computer (alle drei Plattformen: Mac OS X, Linux/Ubuntu, Windows) sowie über meine mobilen Geräte (bei mit iOS, aber auch Android) zu syncen. Eben lese ich bei heise online, dass Dropbox eine Sicherheitslücke auf der Client-Seite habe.
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picplz, das bessere Instagram? [Update 3]

Vor ein paar Tagen bin ich über ein Blogposting von Robert Scoble gestolpert (worden). Dort beschreibt er unter dem Titel Is our love of Instagram misplaced? die aus seiner Sicht bestehenden Vorzüge der Bilder-Hosting-Community picplz. Dazu gibt es noch ein Video mit einem Interview mit dem Gründer Dalton Caldwell.   Weiterlesen