Zensur bei Kommentaren

Eigentlich wollte ich nur meine Gedanken zu einem Kommentar von Bloom im Blog von Anke Gröner aufschreiben. In den Kommentare zu meinem Posting hat sich eine Diskussion zur Zensur bei Kommentaren entwickelt. Ähnliche Diskussionen laufen momentan auch in anderen Blogs (z.B. bei zenzizenzizenzic oder The Fellow Passenger)

Nachdem ich mich etwas länger mit den einzelnen Kommentaren auseinander gesetzt habe, komme ich zu dem für mich überraschenden Ergebnis, dass meine Meinung zum Löschen von Kommentaren (sprich Zensur) nicht so klar und eindeutig ist, wie ich es erwartet hätte.

Im ersten Impuls habe ich das Löschen rundweg abgelehnt, und zwar nicht nur für mich und meinen Blog, sondern generell. Das Unterdrücken von fremden Meinungsäußerungen ist falsch und undemokratisch. Jeder muss die Möglichkeit haben, sich frei zu äußern.

Dann kommen – und das ist auch bei der Fraktion, die die Zensur strikt ablehnt, unstrittig – die ersten Einschränkungen:

  • Spam darf gelöscht werden
  • Anonyme Kommentare dürfen gelöscht werden.
  • (Straf)rechtlich Relevantes darf/soll/muss gelsöcht werden.

Aber schon hier sei eine Frage erlaubt: Was ist “anonym” in der Bloggoshäre? Von Allen, die auf mein Posting mit Kommentaren reagiert haben, kenne ich niemanden. Wer ist echt? Wer ist ein Fake. Ist ein Fake “anonym”? (O.k., Anke Gröner und Sanníe habe ich im ZDF-Video gesehen, also scheinen sie in der Real world zu existieren…)

Nun kommt die Löschen-ist-legitim-Fraktion mit dem Wohnzimmergleichnis. Mein Blog ist mein Heim und zuhause lasse ich mich in meinem Wohnzimmer auch nicht alles bieten. Es fällt mir schwer, dieses Argument von der Hand zu weisen. Beim Einrichten eines Weblogs geht man keinerlei Verpflichtungen ein, Jederman die freie Meinungsäußerung einzuräumen. Entsprechende gesetzliche Verpflichtungen sind mir auch nicht bekannt. Insbesondere wenn man sein Blog als Werbefläche für das Produkt “Meine einzigartige Persönlichkeit” benutzt, kann die Verlockung groß werden, Maßnahmen zu ergreifen, um das Produkt so gut wie möglich zu verkaufen.

Anke Gröner hat sich zwischenzeitlich zu ihrem Umgang mit Kommentaren geäußert. Sie schreibt u.a.:

Wenn der geneigte Leser sich mal zu meinem Impressum bemühen möchte, wo schön sauber und deutlich steht (Hervorhebung von mir):

Die Kommentarfunktion dient als Diskussionsgrundlage. Ich behalte mir vor, Kommentare ohne Ankündigung zu löschen, wenn mir Inhalt oder Tonfall nicht behagen.

Da kann man sagen: Die Spielregeln stehen fest. Jeder, der hier kommentiert, weiß was gespielt wird. Wer sich damit nicht abfinden möchte, der sollte überlegen, ob er im Zweifelsfall bereit ist, seinen Kommentar hier zu “verschwenden”.

Auch wenn ich jedem Blogger sein “Hausrecht” zugestehe, so bleibt doch ein fader Nachgeschmack. Wenn ich Kommentare lese, dann gehe ich nicht davon aus, dass diese “gesiebt” sind, sondern dass sie das volle Feedback darstellen. Aber letztlich gilt auch in der Bloggosphere das Gleiche wie in der realen Welt: Immer aufmerksam sein und Alles hinterfragen. Denn auch in der realen Welt wird gesiebt (oder welche Zeitung druckt alle Leserbriefe?!).

Jeder Blogger muss für sich entscheiden, wie er mit unliebsamen Kommentaren umgeht. Der Löschende gibt mit seinem Handeln ein Statement zu seiner Persönlichkeit ab, die von seiner Umwelt aufgenommen und bewertet wird. Gleiches gilt auch für Denjenigen, der dämliche, unsachliche oder beleidigende Kommentare absondert.

Für mich steht meine Entscheidung fest. Ich werde nicht löschen, außer bei Spam, Anonymem oder rechtlich Bedenklichem. Zumindest momentan… 😉

18 Gedanken zu „Zensur bei Kommentaren

  1. fellow passenger

    Nicht nur Leserbriefe werden bei der Presse ausgesiebt, Herr Schewe. Der gesamte Inhalt einer Publikation ist redaktionell gefiltert. Nur ein Bruchteil der Presseerklärungen wird gedruckt. Auch die Beiträge der Autoren, die abgedruckt werden, werden redigiert. Da wird ständig gekürzt, gelängt und an Schreibvereinbarungen angepasst.

    Ich halte es für falsch, Kommentar-Spam als Kommentar zu betrachten. Da wird keine Meinung ausgedrückt, sondern Werbung gemacht. Sowas zu löschen, hat nichts mit Zensur zu tun. Wer die Rechnung für seine Anzeige nicht bezahlt, wird nicht mehr beliefert. Wer versucht, sich diese Dienstleistung zu erschleichen erst recht nicht.

    Warum aber sollte man anonyme abgegebene Kommentare löschen? Der Meinung bin ich ja überhaupt nicht. Wenn ich nur Kommentare mit Absender haben möchte, kann ich ja den Kommentator zwingen, einen anzugeben. Aber wozu? Eine E-Mail-Adresse kann man ja auch erfinden, oder sich unter falschem Namen eine einrichten.

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  2. Bloom

    Für das Problem gibt es Lösungen. Man verwende eine Weblogsoftware, wie z.B. die pMachine (kostenlos). Die kann man so einrichten, dass sich Leute die kommentieren wollen, erst registrieren müssen, d.h. vom Weblogautor freigeschaltet werden.

    Dann muss sich der Weblogbetreiber vorher überlegen, wen er freischaltet und ein Kommentator überlegen, ob er sich registrieren lassen will, zumal wenn ihm beim Registrieren das Verfahren wie der Weblogautor mit Kommentaren umgeht bekanntgegeben wird. Der Aufwand ist nicht höher, wie bei unsichtbar “moderierten” Kommentaren und für alle Beteiligten das Prozedere klarer, durchschaubar.

    Wer sich das alles nicht antun mag, schalte die Kommentarfunktion ganz ab. Wer dem Blogger was sagen will muss es dann eben per Email tun. Viele lehnen diese Lösung ab, aber ist sie nicht viel ehrlicher als heimliches aussieben, in welchem Umfang auch immer?

    Die beste Lösung für alle Beteiligten scheint mir, Kommentare einfach stehen lassen, von den Einschränkungen gesetzwidrig und Spam abgesehen. Doch das erfordert Persönlichkeit, die viele Lifestyleblogger zwar gerne vortäuschen, jedoch nicht besitzen.

    Die Ankündigung im Impressum, sich das Löschen von Beiträgen vorzubehalten, hängt einem fragwürdigen Verfahren nur ein scheinheiliges Mäntelchen um. Beliebig Kommentare löschen kann jeder Weblogbetreiber ohne das vorher schriftlich niederlegen zu müssen.

    Aber es geht nicht nur ums Löschen, es geht darum vom Blog einen “faden Beigeschmack” fernzuhalten, der dem Ansehen schaden könnte, was viele “grosse” Blogger ums Viehverrecken vermeiden möchten. Und da wird es fragwürdig.

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  3. Thomas Schewe

    @fellow pessenger

    Dass im Real life nicht nur bei Leserbriefen gesiebt wird, ist mir durchaus klar. Der Leserbrief ist für mich nur ein leicht nachvollziehbares Bild.

    Spam ist erstmal (zumindest rein technisch) ein Kommentar, der gelöscht wird. Ich möchte nicht anfangen zu unterscheiden, ob etwas nun inhaltlich als Kommentar anzusehen ist oder nicht. Dann müsste man auch die ein oder andere Äußerung, die eindeutig kein Spam ist, als Löschkandidat betrachten. Also im Sinne der Betrachtungen hier, ist für mich alles ein Kommentar, dass sich physikalisches als solches in meiner Datenbank befindet.

    Ein gewisses Unbehagen zu den anonymen Kommentaren können Sie (mmmh, ich bin aus den Newsgroups das “Du” gewöhnt, sodass ich mit den Förmlichkeiten hier ein Problem habe…) meinen Äußerungen zur Frage “Wer/was ist anonym in der Bloggosphere?” entnehmen.
    Das ich nicht zum Schluss komme, Anonymes in den Kommentaren zu lassen, müssen Sie als eine Art von “Endspielschwäche” von mir ansehen. Ich ziehe – trotz der späten/frühen Stunde – den (hoffentlich) richtigen Schluss und werde mein Ergebnis ändern.

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  4. Pingback: The Fellow Passenger » Blog Archive » Beep-Award

  5. poodle

    Bei dem Hin und Her zur Anonymität fällt unangenehm auf, dass es immer erst zum Thema wird, wenn nicht Beifall geklatscht wird. Wer den Begriff »Kommentar« so auslegt, dass nur Zustimmung oder allenfalls leise Kritik erwünscht ist, benutzt das falsche Wort, dann soll er von Zustimmung, Schmeicheleien oder Ähnlichem sprechen, das erhellt die Lage. In der Tat darf jeder mit seinem Blog machen was er will, auch Frau Gröner. Im Gegenzug darf aber auch jeder daraus schließen was er will, etwa dass Frau Gröner eine gewöhnliche Hochglanztussi ist, die sich am liebsten mit schnieken Speichelleckern umgibt. Nun ja, alleine steht sie damit ja nicht.

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  6. zenzizenzizenzic

    Wie schon von mir in den Kommentaren bei Fellow Passenger bemerkt, finde ich den Vergleich mit Wohnzimmern und Blogs nicht zutreffend. Es sei denn man hat sein Blog kennwortgeschützt und bietet nur Freunden und Bekannten einen Zugang an. Sobald ich aber mein Blog allen im Internet zugänglich mache, ist es mehr wie ein Infostand auf der Straße. Da kann auch jeder kommen und etwas sagen. Ob ich der Person meine Aufmerksamkeit schenke und ggf. darauf reagiere, das bleibt dann auch im Blog mir selbst überlassen.

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  7. Sanníe

    > Wohnzimmer
    Vielleicht ist das Bild mit dem Wohnzimmer zu weitgehend. Ein Tratsch mit Nachbarn über den Zaun hinweg trifft es eher. Da kann sich auch ein Fremder dazugesellen, der muß sich aber nicht wundern, daß er von allen Beteiligten wenig freundlich behandelt wird, wenn er jemanden persönlich angreift.

    > Anonymität
    Anonym bedeutet für mich nicht, daß ich jemandes Realnamen und Anschrift nicht kenne, sondern daß ich nichts über ihn weiß – so wie bei Herrn? Bloom.

    Hätte Bloom ein Weblog, dem ich das ein oder andere über die Person entnehmen könnte, wäre diese in meinen Augen nicht anonym. Ich habe auch Kommentatoren, die nicht mehr von sich preisgeben als einen Vornamen oder Nickname. Manche kommen seit Jahren, so daß ich mir ein Bild von ihnen machen kann. Das ist völlig ok.

    Wenn aber jemand das erste Mal auftaucht und mich anpupst, sehe ich keinen Grund, mir das bieten zu lassen. Warum ist es so schwierig, grundsätzliche Regeln der Höflichkeit, auch in den Kommentaren einen Blogs zu wahren?

    Und ich empfinde es als anmaßend, daß mir jemand vorschreiben will, wie ich mich in meinem Blog zu benehmen habe, noch dazu jemand, der sich selbst der Öffentlichkeit eines persönlichen Weblogs nicht stellt. Machen Sie selbst und machen Sie dort, wie Sie wollen.

    > Siezen
    Manchmal sieze ich, um Distanz zu schaffen, manchmal aus Ehrerbietung. Suchen Sie sich was aus.

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  8. Bloom

    Nochmal zur Anonymität. Kritisiert oder bechwert sich jemand mit eigenem Weblog und Namen über gelöschte Beiträge dann im eigenen Blog, dann wird ihm vorgeworfen, er wolle nur seine Zugriffszahlen pushen, und benutze dazu den Bekannheitsgrad des Kritisierten. Da in aller Regel die Zugriffe tatsächlich hochstellen, ist das ein fast unschlagbares Argument derjenigen die vom eigentlichen Sachverhalt ablenken wollen. Alles bereits dagewesen.

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  9. Bloom

    Alles was Sie ausführen Frau Sannie, beschreibt ausführlich nur die bekannte Position, jeder kann in seinem Blog machen was er will (missliebiges löschen, nette anonyme zulassen, unfreundliche löschen, usw. usf.). Das können Sie oder andere in der Tat halten wie Sie wollen und wurde von mir auch nicht bestritten.

    Und Sie vermissen ein Weblog und Angaben zur Person bei mir vor allem, weil Sie mich dann besser angreifen könnten. Bei solchen die anonym Beifall klatschen ist das ja nicht nötig. Geht’s noch?

    An dem was ich kritisierte würde das nichts ändern, das sei hier nochmal in Erinnerung gerufen.

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  10. zenzizenzizenzic

    Anonym sind doch eigentlich alle Kommentare. Ich könnte hier auch als Bloom, Sannie, Pooetc. oder sonstwer schreiben. Die IP Nummer verrät ja nicht wirklich was, solange man nicht beim Provider nachfragt, wer diese IP zum Zeitpunkt X hatte.
    Und wer will kann eh über einen Proxy ins Internet gehen.
    Ich frage mich, ob Hochglanztussis und andere, die einfach so Kommentare im Blog löschen (Spam und rechtlich bedenkliches immer ausgenommen), auch nach Zensur von Seiten des Staates schreien. Wenn man selbst Zensur in seinem Blog befürwortet, warum sollte man es nicht auch globaler befürworten. Schliesslich sieht man doch das (im Auge des Löschers) positive Ergebnis: überall nur Zustimmung zur eigenen Meinung.
    Wer abweichende, gelegentlich auch nicht allzu wohlfeile Meinungen nicht ertragen kann, sollte die Kommentarfunktion abschalten oder am besten gleich sein Blog nur für sich auf der Festplatte führen, da kommt dann garantiert kein negativer Kommentar.

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  11. Sanníe

    Obiges war an Bloom gerichtet.

    > bekannte Position, jeder kann in seinem Blog machen was
    > er will (missliebiges löschen, nette anonyme zulassen,
    > unfreundliche löschen

    Passen Sie mal auf hier. Meine Schmerzgrenze bestimme ich, und wenn ich keine Lust habe, mich mit Leuten auseinanderzusetzen, dann gehe ich ihnen normalerweise aus dem Weg. Ignorieren funktioniert. Wenn sich aber andere Kommentatoren nicht daran halten, ist schnell eine Meta-Diskussion im Gange, die das eigentliche Thema stört. Wer sich die Mühe machen will, hier ist ein schönes Beispiel, das ich mal lieber gleich gelöscht hätte, weils den ganzen Strang kaputtgemacht hat:
    http://www.elfengleich.de/index.php?log_id=493#1946

    > Und Sie vermissen ein Weblog und Angaben zur Person bei
    > mir vor allem, weil Sie mich dann besser angreifen könnten.
    > Bei solchen die anonym Beifall klatschen ist das ja nicht nötig.
    > Geht’s noch?

    Danke, geht. Bei mir in den Kommentaren wird meistens diskutiert. Plumpe Beifallsbekundungen wie “Ja, genau !!!” nerven genau so wie Leute, die meine Person in Frage stellen. Egal, ob anonym oder nicht.

    Wenn ich aber nicht reagieren kann, weil ich sie nicht kenne, sie wiederum meinen Familienstand, meinen Job, mein Aussehen und meine Position zu diesem und jenem gegen mich verwenden, dann sind das ungleiche Kampfbedingungen.

    Antworten
  12. Bloom

    dahlmann lese ich nicht, da für mich nur blabla, auch der von Ihnen angegebene Link fällt in die Kategorie, wie ein Blick darauf bestätigt. Ihr Weblog lese ich nicht, da nicht meine Themen, kenne es lediglich weil Sie einmal mit einem unangenehmen Abmahner konfrontiert wurden.

    Ich greife weder Ihren Job, noch sonst etwas an. Tat und tue ich auch hier nicht, setze Ihrer Meinung die meine entgegen. Gehen wir zum “Strang kaputt machen”:

    Das Thema unter dem wir hier schreiben lautet “Zensur bei Kommentaren”. Darauf zurückkommend. Ein Weblogbetreiber, der Kommentare löscht, seine Schmerzgrenze niedrig ansetzt, ist für mich uninteressant, vor allem dann wenn er vordergründig einen völlig anderen Eindruck vermittelt. Die Diskussion hier entwickelte sich auch weiter, weil keine Beiträge gelöscht wurden.

    Das “ja genau” in Kommentaren steht dafür, ebenso wie das Löschen von Kommentaren, dass die wenigsten gelernt haben, zu disktieren. Das wird sicher nicht dadurch besser, indem man Kommentare löscht.

    Und falls es darum geht, dass Anonyme Ihnen beruflich schaden oder sonstwie am Zeug zu flicken versuchen, wenn Sie auf seinen Kommentar scharf reagieren. Wenn jemand ein solcher Kleingeist ist, wird er das bereits dann versuchen, wenn sein Kommentar einfach nur still gelöscht wird. Dieses Risiko besteht grundsätzlich bei mit vollem Namen geführten Weblogs. Das kann bereits passieren, wenn Sie etwas schreiben, was einem mißgünstigen Leser mißfällt.

    Antworten
  13. Santos

    Cuius regio, eius religio ist eine lateinische Redewendung, die besagt, dass der Herrscher eines Landes die Religion für alle Bewohner des Landes vorgibt. Das Prinzip ist so alt wie die Christianisierung, eingeführt in Armenien und im Römischen Reich von Kaiser Konstantin.

    Cuius regio, eius religio und Gröner Anke wirkt nach ihren eigenen Löschungen auf die andere Myblog-Anke ein, sie habe auch dort meinen Kommentar zu löschen. Es geht nicht nur um die Löschung der Kommentare bei Gröner Anke und Blogbar, sondern grundsätzlich um alles was Gröner Anke betrifft. In ihrem Blog und ausserhalb ihres Blogs, ihr doch egal. Pochen auf das Selbstbestimmungsrecht, meint sie. Und zur Erniedrigung selbstbestimmt sie auch über mich:

    Cuius regio, eius religio
    http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/#comments
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://www.ankegroener.de/?p=849
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/279379/#279434
    Santos gelöscht.

    Was schrieb böser Untertan Santos?

    Ich habe — die zur Zeit zu meinem Bedauern angeschlagene — Myblog-Anke http://www.myblog.de/anke/ darauf hingewiesen, dass die Gröner Anke http://www.ankegroener.de/ auf der http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/
    über sie geschrieben hat. Ebenso auch umgekehrt. Das darf aber niemand wissen, sagt Gröner Anke und deswegen werden wir alle gelöscht und meine Einträge sinnentstellend verändert. Gröner Anke veranlasst dazu noch bei der Blogbar eine Sperrung der Kommentarfunktion um eine Klarstellung für die dort erfolgte Sinnentstellungen von vornherein auszuschliessen.

    Cuius regio, eius religio? Wird nicht jedem Menschen das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit garantiert? Wo doch gerade Kommentare auch wesentlicher Bestandteil eines Blogs sind und sich Persönlichkeiten dadurch prägen? Auch die Persönlichkeiten der Kommentierenden die mit diesen Methoden verzerrt werden?

    L’elefante ha bloccato nella sala. In Dons zu kleinem Wohnzimmer. Um den kümmert sich mein Anwalt. Ich bin zwar Ausländer, stehe zu meinem Namen mit ladungsfähiger Postanschrift in meinem Blogimpressum — im Gegensatz zu Freidon von Alphonsoreuth — und zahle brav meine Steuer, aber ich bin noch lange kein dahinzustellendes und durchzufickendes(tm) Arschloch und schon gleich gar nicht Bloom oder Sonstwerwas. Meine Emailadresse ist bekannt.

    Wenn Santos ganz böse ist: “Blogger.de behält sich vor, einzelne Blogs zu sperren, die gegen deutsche Gesetze verstoßen” (§1 AGB)

    Prösterken.
    Santos

    Antworten
  14. Santos

    @Thomas: Was hälst du davon, wenn wir den Inhalt deiner 1. Email und deinen Edit- und Löschwünschen hier öffentlich diskutieren? Ich kann in meiner Klarstellung keine Links zu rechtswidrigen Inhalten festellen. Ich vermute, du hast von Gröner Anke eine Email erhalten, der die ganze Sache mit der http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/ immer peinlicher wird und sie wünscht eine weitere Löschung.

    Gruss
    Santos

    Antworten
  15. Thomas Schewe

    @Santos

    Ach Santos, was bezweckst Du damit? Willst Du mich mit der Ankündigung einschüchtern oder was?

    Dein Kommentar ist in meinem WP in der Kommentarschleife hängen geblieben, weil er zu viele Links enthält. Das ist nichts besonderes, sondern bei vielen WP-Installationen so.

    Als ich den Kommentar sah, sind mir zwei Sachen aufgefallen:

    1. Du gibst vor einen Blog zu betreiben. Als URL Deines Blogs gibst Du aber die URL eines Postings in einem fremden Blog an. Das finde ich sehr befremdlich.

    2. Du hast einen Link auf den Blog der bewussten Anke angegeben. Ich habe den Eindruck, dass Du durch die deutsche Blogosphere ziehst und verzweifelt versuchst, den Link zu platzieren. Dabei scheiterst Du immer wieder. Poste ihn doch einfach täglich in Deinem Blog.

    Daraufhin habe ich Dir eine eMail geschickt, und um zwei Dinge gebeten:

    1. Mir die korrekte URL Deines vorgeblich existierenden Blogs zu geben (ich bin mir mittlerweile sicher, dass Du keinen Blog betreibst.), damit ich diese Deinem Posting zufügen kann. Damit wollte ich nur sicherstellen, dass jedermann an Deine ladungsfähige Adresse kommt, mit der Du rumprotzt.

    2. Ich habe Dich im Post Scriptum gebeten Dir zu überlegen, ob Du nun wirklich und unbedingt die URL vom bewussten Anke-Blog hier veröffentlichen musst, da Du dies ja eigentlich auch in Deinem eigenen Blog tuen könntest. Gleichzeitig habe ich klargestellt, dass ich den Kommentar so oder so (also auch unverändert) freigeben werde.

    O.K. der zweite Punkt ist vielleicht heikel. Aber es war auch nur eine Frage, ob Du dem zustimmen könntest.

    Damit Du nicht behauptest, ich würde hier was vom Pferd erzählen, werde ich die Mail gleich noch am Ende ankleben.

    Bist Du nun zufrieden?

    BTW: Ich habe keinerlei Mail von Anke G. oder sonstwem bekommen. Und wenn ich solche Mails bekommen sollte, wäre es mir auch schnurz.

    Was ich an Deiner Vorgehensweise als unerfreulich empfinde ist, dass Du trotz mehrmaligem Hinweis immer noch URLs auf fremde Postings als URL Deines Blogs angibst. Na egal.

    Adieu.

    Hallo Santos,

    bei mir kann man normalerweise ohne Moderation kommentieren. Dein Kommentar ist aber hängen geblieben, weil er zu viele Links enthält (Spam-Filter).

    Mir ist aufgefallen, dass Du als Deinen Blog http://www.fellowpassenger.de/archives/93 angegeben hast, was definitiv
    _nicht_ die Adresse Deines Blogs ist. Bei The Fellow Passenger hast Du bei den Kommentaren auch keine oder eine unzutreffende URL angegeben.

    Da Du im Posting ausdrücklich auf Deine Anschrift und eMail-Adresse im Impressum Deines Blogs verweist, wäre es schön, wenn Du mir die URL Deines Blogs mailen würdest. Ich könnte dann einen entsprechenden Zusatz aufnehmen und den Kommentar freischalten.

    MfG

    Thomas

    P.S.: Ich bin nicht unbedingt glücklich darüber, dass Du nun auf diesem Weg versuchst den Link auf den Blog von DER-Anke zu posten (Tue es doch einfach in Deinem eigenen Blog.).
    Es wäre schön, wenn Du es Dir noch einmal überlegen würdest und mir erlauben würdest, den Link zu entfernen; bin mir aber jetzt schon sicher, dass diese Bitte ins Leere geht…

    P.P.S.: Die beiden Bitten bedeuten nicht, dass den Kommentar nicht auchso freigeben werden, wie er ist. Aber die beiden Punkte (insbesondere die URL Deines Blogs) solltest Du Dir noch einmal überlegen.

    — Thomas Schewe thosch@gmx.net aka thosch@nasobem.all.de PGP-Fingerprint: 28CA 4499 8CE3 6B55 687E 6BB2 FC0F EACB 77DC FDC8

    Antworten
  16. Santos

    “Ich habe Dich im Post Scriptum gebeten Dir zu überlegen, ob Du nun wirklich und unbedingt die URL vom bewussten Anke-Blog hier veröffentlichen musst”

    @Thomas: Ja, überlegen wir hier öffentlich. Editieren oder Löschen können wir auch hier besprechen. Natürlich nur, wenn du einverstanden bist.

    “Ach Santos, was bezweckst Du damit? Willst Du mich mit der Ankündigung einschüchtern oder was?”

    @Thomas: Nein. Ich möchte gerade jetzt die wahren Gründe für die Löschungen wissen. In meinen Kommentaren befanden sich keine Links zu rechtswidrigen Inhalten. Der Sinn und Zweck meines Links von der http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/#comment-5372 zur Myblog-Anke war, damit der Blogbarleser nicht den umständlichen Googleweg gehen muss. Dafür sind Deeplinks auch gemacht worden. Und wie du weisst, sind zugehörige Kommentare wichtiger Bestandteil eines Blogartikels. Die Frau Myblog-Anke hätte man so oder so gefunden. Von daher müssen die Löschgründe woanders liegen.

    Nunja, die Sache vom letzten Freitag (27.5) war für mich seit einer Woche erledigt. Das habe ich auch auf der http://rebellmarkt.blogger.de/stories/279379/#279434 deutlich zum Ausdruck gebracht. Sollen die drei in ihrem Wohnzimmer(tm) machen, was sie wollen. Mir egal das.

    Wenn aber Gröner Anke und Don Alphonso nach einer Woche mit der http://rebellmarkt.blogger.de/stories/282873/ eine neue Aufwärmrunde brauchen, ich plötzlich ein Kommentararschloch bin und ein Herr Bloom oder Sonstwer sein soll, dann berechtigt mich das zu einer Richtigstellung. Und zwar überall dort, wo die Kommentararschlochverbreitung “Santos” stattgefunden hat.

    @Alle: Es geht um diese Zeilen:

    #############################
    Was schrieb böser Untertan Santos?

    Ich habe — die zur Zeit zu meinem Bedauern angeschlagene — Myblog-Anke http://www.myblog.de/anke/ darauf hingewiesen, dass die Gröner Anke http://www.ankegroener.de/ auf der http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/
    über sie geschrieben hat. Ebenso auch umgekehrt. Das darf aber niemand wissen, sagt Gröner Anke und deswegen werden wir alle gelöscht und meine Einträge sinnentstellend verändert. Gröner Anke veranlasst dazu noch bei der Blogbar eine Sperrung der Kommentarfunktion um eine Klarstellung für die dort erfolgte Sinnentstellungen von vornherein auszuschliessen.
    #############################

    In deiner Email hast du mich gefragt, ob man den Link zur Myblog-Anke löschen kann. Warum gibt es aus deiner Sicht Bedenken? Warum gilt es hier etwas unter den Tisch zu kehren? Ist das ein Tabuthema bei Myblog-Anke?

    Noch etwas: Ich bin mir sicher, dass wenn mein Link auf der http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/#comment-5372 stehen gelassen worden wäre, dann gäbe es die ganze Diskussion rund um Myblog-Anke nicht. Und es hätte auch kaum einer auf meinen Link draufgeklickt. Es ist gerade die Löschung, die eine Neugierde auf die Myblog-Anke provoziert.

    Ich lausche gespannt auf deine konkrete Argumentation. :o)

    Gruss
    Santos

    Antworten
  17. Santos

    “Dein Kommentar muss noch moderiert werden. (3. Juni 2005 um 02:35)”

    @Thomas: Leider habe ich nicht die Anzahl der Links nachgezählt. Tut mir leid das. Ich muss mich noch daran gewöhnen.

    Gruss
    Santos

    Antworten

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