Andreas Eschbach – Der letzte seiner Art

Ich habe gerade das Buch Der letzte seiner Art von Andreas Eschbach ausgelesen.

Duane Fitzgerald ist ein Ex-Marine, an dem geheime militärische Experimente durchgeführt wurden, die aus ihm eine perfekte Kampfmaschinen machen sollten. Nachdem er vorzeitig aus dem Dienst ausgeschieden ist, hat er sich in einem irischen Städtchen zur Ruhe gesetzt. Plötzlich erscheint ein Fremder in der Stadt, der über sein geheimes Vorleben informiert ist. Die Ereignisse überschlagen sich.

Das Buch hat mich sehr überrascht. Nachdem ich die Verfilmung von Eschbachs Das Jesus-Video (teilweise) gesehen hatte, war ich auf eine actionreiche Geschichte vorbereitet.

Die aktuellen Ereignisse sind jedoch nur der Anstoß für die Reflektionen des Ich-Erzählers über seine Vergangenheit, seine Motivation zur freiwilligen Teilnahme am Projekt und seine aktuelle Situation. Die Handlung in der Gegenward tritt somit weitgehend in den Hintergrund bildet nur einen erzählerischen Rahmen.

Duane Fitzgerald plagt z.B. die Frage, ob er trotz der vielen mechanischen Implantate, die erhalten hat um seine Kampfkraft zu verstärken, noch ein Mensch oder bereits eine Maschine ist. Seine Gedanken erreichen hierbei eine Tiefe, die man bei einem Cyborg-Soldaten nicht erwarten würde.

Das Buch Der letzte seiner Art hat mir einen Lesegenuss von nicht erwarteter Qualität bereitet.

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