Schlagwort-Archive: Ubuntu

Größe eines Verzeichnisbaumes ermitteln

Vorhin wollte ich auf der Commandline einer Linux-Maschine die Größe eines Teil der Verzeichnisstruktur ermitteln. Ich wusste, dass es irgendwas mit du ist. Ein einzelnes du schwallt einem jedoch erbarmungslos die Konsole zu. Hier kommt es auf die richtigen Optionen an.

Habe mir endlich mal die Zeit genommen, die man-Page von du etwas intensiver zu lesen und siehe da, es gibt einen passenden Aufruf: du --summarize -h (das -h sorgt für die Ausgabe verständlicher Größenangaben, also human-readable).

[/share/thosch] # du --summarize -h
1.5T    .

Schmucklos, aber es tut.

Schreibe mir das mal schnell auf, bevor ich es wieder vergesse.

Ubuntu 14.04.4 in den Textmode booten

Heute erledige ich 95% aller “Computerarbeiten” mit dem iPad oder dem iPhone. Einige Arbeiten benötigen einen “richtigen Computer”, dann benutze ich den Mac oder das MacBook. Heute war einer jener Tag, als dieses Setup nicht ausreichte und ich einen “richtigen Linuxrechner” brauchte. Also durfte mein ehrwürdiges ThinkPad X61s mal wieder ran.

Als es mal jung war, war es ein flottes Teil, aber die (Software)Welt dreht sich weiter und all‘ das modernes Zeugs ist schon eine Last; vor allen Dingen, wenn man sowieso nur eine Konsole braucht. Daher kam der Wunsch auf, dass ThinkPad grundsätzlich in den Textmodus zu booten und im Bedarfsfall manuell das ganze bunte Gerödel zu starten.

Wenn man danach sucht, dann finden sich bei Google viele Seiten, die dafür die Lösung bieten.    Weiterlesen

AirPrint über Linux/Ubuntu-Boxen [Updated]

Ich hatte mich im November schon mal mit dem Thema AirPrint auf Linux/Ubuntu-Boxen erfolglos beschäftigt. Damals war ich – wenn auch noch auf theoretischer Ebene – daran gescheitert, dass der Linux-Treiber für meinen Canon PIXMA MX870 den Typ application/pdf nicht unterstützt. Das sei nach dem Blogeintrag von Ryan Finnie jedoch Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit seiner CUPS-Lösung.

In der neuen c’t (Heft 2/2011) findet sich ein Artikel über die Aktivierung von AirPrint unter OS X, Linux und Windows. Dort ist zu lesen:

[…] aber aller Erfahrungen zufolge senden aktuelle Apps nur PDF-Dateien, und diese können CUPS-Printserver selbständig zu Druckdaten wandeln.

Von dieser Aussage ermutigt, habe ich mich – diesmal nicht nur theoretisch – ans Werk gemacht. Das Erstellen der notwendigen Servicedefinitionen für Avahi ist durch ein Scripts von tjfontaine ein Kinderspiel geworden.

Zunächst waren die Versuche frustrierend erfolglos. Nachdem der Test mit dem zusätzlich testweise konfigurierten CUPS-PDF Printer auf Anhieb erfolgreich waren, dachte ich schon, dass es Probleme mit dem Canon-Treiber gibt.

Wie so oft, lief es dann plötzlich, ohne dass ich bei den weiteren Versuche etwas verändert habe.

Ich habe jetzt AirPrint über eine Linux/Ubuntu-Box. Momentan läuft es über meinen zweiten Desktop-Rechner mit Ubuntu 10.4. Mittelfristig soll die Bereitstellung über eine Xen-DomU erfolgen. Dort läuft noch ein älteres CUPS, sodass ich die Kompatibilität noch prüfen muss.

Ein Problem bleibt: Die iOS-Geräte sind manchmal nicht in der Lage, die über Bonjour/Avahi annoncierten Druckdienste zu sehen. Die Services sind zwar unter OS X und Ubuntu (hier mit avahi-discover) sichtbar, die iOS-Geräte sehen sie aber schlichtweg nicht.

Update 19.03.2011:
In der c’t (7/2011, Seite 12) schreibt ein Leser, dass auch bei ihm die freigegebene Drucker nicht immer auf dem iPhone sichtbar sind. Er geht von einem iOS-seitigem Problem aus. Ein Unterbrechen und Neuaufbau der WLAN-Verbindung löst bei ihm das Problem. Nach seiner Ansicht „vergisst“ das iPhone die vorhandenen Bonjour-Services und liest sie beim Wiederverbinden neu ein.

[Dieses Posting habe ich ursprünglich am 31. Dezember 2010 auf meinem tumblr veröffentlich und am 09. März 2011 hierher übernommen.]

SD-Card-Reader ist nicht gleich SD-Card-Reader

Die Aufgabe war ganz einfach: Auf einem Netbook sollte testweise ein Ubuntu laufen, wobei das auf der internen SSD installierte System in keinster Weise verändert werden darf. Damit die User-Experience nicht durch einen rausstehenden USB-Stick gestört wird, entschied ich mich für die Installation auf einer SD-Card. Das alternative System sollte dann über das BIOS-Bootmenü gestartet werden, was voraussetzt, dass ein grub im MBR der SD installiert ist.   Weiterlesen

twhirl 0.9 released

seesmic hat vor drei Tagen die neue Version 0.9 von twhirl released. Die Änderungen kann man dem Changelog entnehmen. Für mich interessant ist die stark ausgebaute Unterstützung für identi.ca bzw. allgemeiner Laconica (Direct Messages, Favorites, Gruppen).

Das Update unter Ubuntu 8.10 verlief völlig problemlos. Seit dem Update stürzt twhirl leider wieder beim Suspend/Resume ab (genauer, es ist nach dem Resume einfach weg…).