Schlagwort-Archive: Linux

Größe eines Verzeichnisbaumes ermitteln

Vorhin wollte ich auf der Commandline einer Linux-Maschine die Größe eines Teil der Verzeichnisstruktur ermitteln. Ich wusste, dass es irgendwas mit du ist. Ein einzelnes du schwallt einem jedoch erbarmungslos die Konsole zu. Hier kommt es auf die richtigen Optionen an.

Habe mir endlich mal die Zeit genommen, die man-Page von du etwas intensiver zu lesen und siehe da, es gibt einen passenden Aufruf: du --summarize -h (das -h sorgt für die Ausgabe verständlicher Größenangaben, also human-readable).

[/share/thosch] # du --summarize -h
1.5T    .

Schmucklos, aber es tut.

Schreibe mir das mal schnell auf, bevor ich es wieder vergesse.

Ubuntu 14.04.4 in den Textmode booten

Heute erledige ich 95% aller “Computerarbeiten” mit dem iPad oder dem iPhone. Einige Arbeiten benötigen einen “richtigen Computer”, dann benutze ich den Mac oder das MacBook. Heute war einer jener Tag, als dieses Setup nicht ausreichte und ich einen “richtigen Linuxrechner” brauchte. Also durfte mein ehrwürdiges ThinkPad X61s mal wieder ran.

Als es mal jung war, war es ein flottes Teil, aber die (Software)Welt dreht sich weiter und all‘ das modernes Zeugs ist schon eine Last; vor allen Dingen, wenn man sowieso nur eine Konsole braucht. Daher kam der Wunsch auf, dass ThinkPad grundsätzlich in den Textmodus zu booten und im Bedarfsfall manuell das ganze bunte Gerödel zu starten.

Wenn man danach sucht, dann finden sich bei Google viele Seiten, die dafür die Lösung bieten.    Weiterlesen

IPv6 (nicht nur) unter Raspbian aktivieren

Als ich mit der Netzwerkkonfiguration meines Raspberry Pi unter Raspbian beschäftigte, stellte ich zu meiner Überraschung fest, dass IPv6 per default deaktiviert ist. Da bei mit alle Geräte (die IPv6 beherrschen) mit IPv6 konfiguriert sind und die Außenanbindung mit einem SixXS-IPv6-Tunnel IPv6-fähig ist, musste das geändert werden. Weiterlesen

Mailserver unter Raspbian

Auf meinem Raspberry Pi betreibe ich einen Linux-Server unter Raspbian. Zu einem Server gehört für mich auch ein Mailserver. Es geht nicht darum, diese Funktion anderen – gar externen – Rechnern zur Verfügung zu stellen, sondern die beim Betrieb eines Servers anfallenden Mails der einzelnen Dienste irgendwie vom Server runter auf den Relay-Server zu bekommen.    Weiterlesen

Slogger unter Linux

Slogger1 von Brett Terpstra ist ein in Ruby geschriebenes Programm, mit dem man seine eigenen Beiträge aus sozialen Netzwerken (z.B. App.net, Twitter, Flickr) in einem Day One Journal oder alternativ in Markdown-Dateien sammeln kann.

Obwohl Brett Terpstra ausschließlich für OS X entwickelt und Day One nur für OS X und iOS verfügbar ist, läuft das Programm auch unter Linux.    Weiterlesen

In jedem procps steckt ein watch (und Dank brew weiß auch ich es)

watch ist ein netter kleiner Befehl, mit dem man andere Commands/Programme auf unixoiden System automatisiert wiederholt ausführen kann. Zeitgesteuert und so.

Natürlich kann man wie blöde auf Cursor-UP & Enter hämmern, aber wenn man nur einen Blick auf einen länger laufenden Vorgang haben möchte (z.B. via cat /proc/mdstat auf des Resilvern eines RAID), dann ist watch der bessere Weg.   Weiterlesen

AirPrint über Linux/Ubuntu-Boxen [Updated]

Ich hatte mich im November schon mal mit dem Thema AirPrint auf Linux/Ubuntu-Boxen erfolglos beschäftigt. Damals war ich – wenn auch noch auf theoretischer Ebene – daran gescheitert, dass der Linux-Treiber für meinen Canon PIXMA MX870 den Typ application/pdf nicht unterstützt. Das sei nach dem Blogeintrag von Ryan Finnie jedoch Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit seiner CUPS-Lösung.

In der neuen c’t (Heft 2/2011) findet sich ein Artikel über die Aktivierung von AirPrint unter OS X, Linux und Windows. Dort ist zu lesen:

[…] aber aller Erfahrungen zufolge senden aktuelle Apps nur PDF-Dateien, und diese können CUPS-Printserver selbständig zu Druckdaten wandeln.

Von dieser Aussage ermutigt, habe ich mich – diesmal nicht nur theoretisch – ans Werk gemacht. Das Erstellen der notwendigen Servicedefinitionen für Avahi ist durch ein Scripts von tjfontaine ein Kinderspiel geworden.

Zunächst waren die Versuche frustrierend erfolglos. Nachdem der Test mit dem zusätzlich testweise konfigurierten CUPS-PDF Printer auf Anhieb erfolgreich waren, dachte ich schon, dass es Probleme mit dem Canon-Treiber gibt.

Wie so oft, lief es dann plötzlich, ohne dass ich bei den weiteren Versuche etwas verändert habe.

Ich habe jetzt AirPrint über eine Linux/Ubuntu-Box. Momentan läuft es über meinen zweiten Desktop-Rechner mit Ubuntu 10.4. Mittelfristig soll die Bereitstellung über eine Xen-DomU erfolgen. Dort läuft noch ein älteres CUPS, sodass ich die Kompatibilität noch prüfen muss.

Ein Problem bleibt: Die iOS-Geräte sind manchmal nicht in der Lage, die über Bonjour/Avahi annoncierten Druckdienste zu sehen. Die Services sind zwar unter OS X und Ubuntu (hier mit avahi-discover) sichtbar, die iOS-Geräte sehen sie aber schlichtweg nicht.

Update 19.03.2011:
In der c’t (7/2011, Seite 12) schreibt ein Leser, dass auch bei ihm die freigegebene Drucker nicht immer auf dem iPhone sichtbar sind. Er geht von einem iOS-seitigem Problem aus. Ein Unterbrechen und Neuaufbau der WLAN-Verbindung löst bei ihm das Problem. Nach seiner Ansicht „vergisst“ das iPhone die vorhandenen Bonjour-Services und liest sie beim Wiederverbinden neu ein.

[Dieses Posting habe ich ursprünglich am 31. Dezember 2010 auf meinem tumblr veröffentlich und am 09. März 2011 hierher übernommen.]

Dropbox vs. Ubuntu One

Wenn man mit mehreren Rechnern arbeitet, dann kommt schnell der Wunsch nach einem problem- und medienlosen Datenaustausch auf. Stehen die Rechner in einem LAN, dann lässt sich das leicht mit Netzwerkfreigaben realisieren, wobei ein Rechner als zentrale Ablage dient und immer laufen muss (oder zumindest, wenn man von einem anderen Rechner auf ihn zugreifen möchte).

Ist einer der Rechner mobil, dann braucht man eine komplexere Lösung. Entweder man richtet selbst einen von Außen erreichbaren Server ein oder man sucht sich einen Dienstleister.

Dienstleiter für „Online-Festplatten“ gibt es genug. Meine Anforderung ist, dass sich der Dienst mehr oder minder seamless ins System integriert und die Integration auch unter Linux verfügbar ist.

Vor längerer Zeit war Jungle Disk mein Kandidat. Leider kostet dort bereits das Basis-Angebot und es werden immer noch zusätzlich volumenabhängige Kosten für das eigentliche Storage bei Amazon S3 oder Rackspace Cloud Files fällig. Das hatte mich damals von einem Test abgehalten.

Momentan gibt es zwei interessante Services, die im Basis-Angebot mit 2GB Storage kostenlos sind: Dropbox und Ubuntu One.   Weiterlesen

SD-Card-Reader ist nicht gleich SD-Card-Reader

Die Aufgabe war ganz einfach: Auf einem Netbook sollte testweise ein Ubuntu laufen, wobei das auf der internen SSD installierte System in keinster Weise verändert werden darf. Damit die User-Experience nicht durch einen rausstehenden USB-Stick gestört wird, entschied ich mich für die Installation auf einer SD-Card. Das alternative System sollte dann über das BIOS-Bootmenü gestartet werden, was voraussetzt, dass ein grub im MBR der SD installiert ist.   Weiterlesen