Kindle Voyage

Kindle Voyage

Kindle Voyage, (c) Amazon, Pressematerial

Als ich Mitte September Marco Arments Posting über den neuen Kindle Voyage gelesen, mir das Teil bei Amazon.com (Affiliate-Link von marco.org) angesehen und festgestellt hatte, dass man das gute Stück auch schon bei Amazon.de (vor)bestellen konnte, hooverte mein Finger gefährlich lange über dem (Vor)Bestellen-Button.   

Seit Ende 2011 nutze ich einen1 Kindle der 4. Generation, das ganz einfache Modell ohne Tastatur und Touch, und bin zufrieden damit. Das Gerät ist robust, leicht genug, um stundenlang mit einer Hand gehalten zu werden, und das Display ist sehr angenehm. Bei einem Preis von 99 Euro2 ist ein Verlust zwar ärgerlich, aber finanziell eher zu verkraften als beispielsweise bei meinem Nexus 7 oder gar meinem iPad. Also ein eReader, mit dem man sehr casual umgehen kann und der es einem auch nicht übel nimmt, wenn er mal runterfällt.

Als die ersten Kindle Paperwhite auf den Markt kamen, stand ich der Idee eines beleuchteten Kindle ablehnend gegenüber. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass das leuchtende Display meines iPads meine Augen – insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen, wie abends auf dem Sofa – sehr viel stärker anstrengte als das unbeleuchtete eInk-Display meines Kindles.

Zwischenzeitlich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein passiv angeleuchtetes eInk-Display gerade bei schlechten Lichtverhältnissen sehr viel angenehmer für die Augen ist, als mein unbeleuchteter Kindle.

Vom Kauf eines Kindle Paperwhite hielt mich bisher – neben dem Preis – die fehlenden Umblätter-Tasten ab. Ich bin zwar ein sehr großer Fan der Touch-Bedienung im Generellen, aber bei einem eReader möchte ich kein Touch für das Umblättern, weil es nicht zu meinen Nutzungsgewohnheiten passt. Ich halte meinen Kindle auf dem kleinen Finger ruhend mit einer Hand und blättere mit einer minimalen Bewegung meines Daumens3.

Der Kinde Voyage bietet wieder die Möglichkeit mit einem Druck auf den Gehäuserand zu blättern. Damit ist mein Hauptargument, das gegen den Kindle Paperwhite gesprochen hat, weggefallen.

Bleibt nur noch der Preis. 189 Euro sind ein stolzer Preis. Kein No Brainer und damit wäre der Kindle Voyage vermutlich auch keine Gerät, mit dem ich so casual umgehenden würde, wie mit meinem Simple-Kindle.

Daher hat es der Voyage bisher auch nur auf meine Wunschliste bei Amazon gebracht. Mal sehen…


  1. Wobei man das Wort einen nicht zu genau nehmen sollte, weil ich das gute Stück im März 2013 wegen eines Displayausfalls – leider kostenpflichtig – gegen ein baugleiches Modell austauschen musste. 
  2. 99 Euro bei der Erst-Beschaffung im Oktober 2011. Für das Ersatzgerät musste ich “nur noch” 79 Euro hinlegen. 
  3. Und bei schlechtem Licht und daher auf recht groß gestellter Schrift blättere ich sehr oft… 

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