So kann man Kunden verärgern

Seit Jahren werfe ich einen Teil meines sauer verdienten Geldes für technischen Schnackes Richtung Dresden zu cyberport. Gestern habe ich mir (mal wieder) ein Spielzeug im Store in der Friedrichstraße abgeholt und musste zuhause feststellen, dass es da ein klitzkleines Problemchen gibt. Also Kontaktaufnahme mit dem Support.  

Zunächst musste ich feststellen, dass am Wochenende nur verkauft wird, sprich der technische Kundendienst nur wochentags erreichbar ist. Als Kontaktmöglichkeit wird mir von der Verkaufshotline eine 0180er-Nummer genannt.

Ich hasse 0180er-Nummern, weil sie mich zusätzliches Geld kosten. Sie sind nicht von der Festnetzflatrate unseres Festnetzanschlusses abgedeckt und mein Mobilfunkprovider macht auch extra die Hand auf, weil sie nicht vom monatlichen Freivolumen abgedeckt sind und wohl auch sonst ein extra Entgelt kosten.

Also Frage ich den Call-Center-Agent gezielt nach einer nicht Nicht-0180-Nummer. Nein, sowas hätten sie nicht. Ich weiß aber, dass es zumindest für die Bestellhotline eine „normale“ Festnetznummer gibt, denn seit jahren rufe ich über diese an (offiziell ist das die Nummer für Anrufe aus dem Ausland).

Während ich mich noch mit dem Call-Center-Agent rumplage, klicke ich im Netz und finde die Seite mit den Kontaktdaten von cyberport. Siehe da, dort wird für die Kunden im Ausland auch für den technischen Kundendienst die bewusste 0351/339560 aufgeführt. Geht doch.

Warum geben die Mitarbeiter der Hotline diese Nummer nicht raus? Wissen sie sie nicht? Das wäre ein böses Versäumnis der Geschäftsleitung.

Ein Vorteil hat es: Ich ärgere mich nicht mehr so sehr über das technische Problem.

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