I Lived On The Moon


Link: sevenload.com

Das Video I Lived On The Moon des Franzosen Yannik Puig war mein persönlicher Favorit für den Publikumspreis der diesjährigen WebCuts.

Zunächst war ich etwas skeptisch, aber als dann der Soundtrack richtig losging, war ich gefangen.

Beim Soundtrack handelt es sich um das gleichnamige Stück der französischen Gruppe Kwoon. Soundtrack ist eigentlich falsch, weil es sich eher um ein Video zur Musik handelt.

I’m glad to present you this new videoclip. I invested much of my personnal time in this work…I’ve tried to make an original short wich illustrate the great music of Kwoon as much as possible.
[Yannick Puig]

Die Kombination aus Film und Musik ist wirklich mitreißend und machte I Lived On The Moon für mich dem Höhepunkt der diesjährigen WebCuts.

Die Jury sah es ähnlich. I lived On The Moon wurde in der Kategorie Bester Film als Sieger gekürt.

Von der ersten Sekunde an zieht „I Lived On The Moon“ durch seine außergewöhnliche Gestaltung der Charaktere, die visuelle Sprache und Symbolik in seinen Bann. Nicht zuletzt das Tempo, das einhergeht mit der Musik, machen diesen Film zu einem herausragenden Werk. Erst sehen wir die Welt nur als Puppentheater, eine Vorführung aus Papier und Pappe, beeinflusst von tibetanischer und nepalesischer Kunst und Farbwelt. Dann beginnt die Reise steil in die Höhe und wir fliegen stetig gemeinsam mit dem Jungen gen Mond. Hier zeigt 3D-Animation – jenseits des Photorealismus – seine ganze Stärke und Wirkung. Atmosphäre und Schwerkraft von Lebewesen, die man aus der Unterwasserwelt kennt, aber hier im Himmel schweben, erzeugen eine melancholische Traumwelt. Die Flucht vor den Menschen – symbolisch als Kämpfer der Sonne in bedrohlichem Rot gekleidet – gelingt nur knapp.
[Begründung der Jury]

Dem kann ich mich – wenn auch nicht so wortgewandt – nur anschließen.

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