Google, Google und immer wieder Google

Ziemlich regelmäßig schaue ich mir die Referer an, die meine Besucher „mitbringen“. Diese verraten mir nicht nur, woher meine Besucher kommen (interessant zu sehen, woher manchmal gelinkt wird), sondern von welchen Suchmaschinen sie kommen und welche Suchbegriffe zu meinem Blog führen.

Letztlich fand ich einen Suchstring, der mich in mancherlei Hinsicht überrascht hat:

http://www.google.de/search?q=ein+bild+von+einen+entmannten

Da sucht also jemand nach einem Bild von einem Entmannten. Na, über Geschmäcker kann man ja bekanntlich streiten (obwohl man es ja nicht sollte). Und im Netz der Netze findet sich ja für jeden kranken Geschmack etwas.

Dann die Frage, was sich denn bei mir finden sollte, das diesem Suchstring entspricht. Nach kurzem Nachdenken fiel es mir an: der Artikel über den Pissoirdämon, jener gruseligen Holzgestalt, der etwas fehlte…

Danach machte ich mir Sorgen, wer so alles zu meiner kleinen, aber feinen Leserschaft gehört. 😉 Aber klar, wer über eine Suchmaschine kommt, der gehört ja nicht zur (regelmäßigen) Leserschaft, sondern ist nur ein zufälliger Besucher. (Fremder, wenn Du derartige Bilder nicht aus rein wissenschaftlichen Gründen gesucht hast, dann bleibe meinem Blog zukünftig fern. ;-))

Nun war meine Neugierde geweckt: Ich welcher negativen Nachbarschaft findet sich „mein“ Suchergebnis? Also flott auf den Link geklickt und die Überraschung war perfekt:

  1. Der Link auf meinen Artikel steht (momentan) zu diesem Suchstring auf Nummer Eins. 😐
  2. Unter den ersten zehn Suchergebnissen, findet sich keine Seite, die man hier erwarten würde (nix Sudelkram). Überhaupt scheint sich wohl nix zu finden, was dem Bild des Sündenpools Internet entspricht. Wirft es ein schlechtes Licht auf mich, dass ich etwas anderes erwartet hatte? 😉

Je länger ich mich jetzt mit Google-Ergebnissen beschäftige, desto mehr wundere ich mich. Gut ein großer Teil der Worte aus dem Suchstring finden sich in dem Artikel. Aber deshalb auf Platz eins?

Wenn ich mir so die Suchstrings aus den Referern ansehe, dann wundere ich mich auch in anderen Fällen, wieso der Weg zu meinem Blog geführt hat. Noch mehr wird sich wohl der Suchende gewundert habe, wo ihn Google hingeführt hat…

O.k., meist passt es auch wirklich zum Artikel. Aber nicht immer und manchmal ist es einfach nur haarstreubend. Insbesondere dann, wenn nicht auf einen speziellen Artikel, sondern auf die Titelpage oder eine Archivseite verwiesen worden. Da findet sich ja teilweise eine so bunte Mischung, dass es auf viele Suchanfragen „passt“ (die Keywords finden sich halt in mehrere Artikel auf der Seite – oder halt auch in der Sidebar).
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass man derartige Sammelseiten von der Indexierung ausnehmen sollte. Ob und wie das geht, weiß ich nicht.

4 Gedanken zu „Google, Google und immer wieder Google

  1. Fabio

    ist zwar schon etwas in die Tage gekommen, aber Google bots lassen sich mit der robots.txt sehr gut aussperren, einfach mal nach googeln…

    …die Ironie lässt grüßen… 😉

    Antworten

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